Eigentlich hatte ich ja gedacht, ich sehe mir “Der Da Vinci Code” nicht an, das Buch hab ich schliesslich auch nicht gelesen. Aber dann habe ich mich doch überzeugen lassen, dass man sich ja eine eigene Meinung eigentlich nur bilden kann, wenn man entweder den Film gesehen oder das Buch gelesen hat. An dieser Stelle vielen Dank an Marius… der Film war wirklich toll.
Nein, bitte nicht falsch verstehen, natürlich haben die anderen Kritiken Recht, wenn sie sagen, der Film ist langweilig (hier mal ein Beispiel), Tom Hanks uninspiriert und so weiter. Aber wenn man sich weniger auf die filmische Leistung und mehr auf die Story konzentriert, dann kann ich eigentlich nur meinem Begleiter zustimmen: “Beste Komödie seit langem”. Ein gewisses Unverständnis beschleicht mich allerdings, warum die deutsche Übersetzung des Buchtitels eigentlich unbedingt “Sakrileg” enthalten musste. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist es doch (ähnlich wie bei der seltsamen MTV Serie “Popetown”) einfach so, dass die Story viel zu dumm ist, um in irgendeiner Weise der Gotteslästerung verdächtig zu sein. Vielmehr möchte man sich wundern, wie irgendjemand auf die Idee kommen kann, dass daran irgendetwas ernstzunehmen ist. Für mich als Christ war es jedenfalls sehr erfrischend… manchmal kommt es ja vor, dass man auch als Christ etwas in Zweifel verfällt, aber wenn man dann mitbekommt, dass es Leute gibt, die sowas für bare Münze nehmen…
Es ist ein bisschen so, wie ein Freund mir vor einiger Zeit von einem Mädchen erzählte, die meinte, aus intellektuellen Gründen nicht an Gott glauben zu können… “aber sie glaubt an Horoskope”.